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Angela # 3

Autor: Neil Gaiman
Bleistift: Greg Capullo
Tusche: Mark Pennington
Color: Todd Broeker

Inhalt:
Angela und Spawn werden bei ihrem Techtelmechtel von dem kleinen Dämon Smut gestört. Dieser erklärt beiden, dass sie sich in einer Festung der Hölle befinden und zeigt ihnen den Weg nach draußen. Dort sehen Spawn und Angela auch den Ausweg aus der Hölle, ein Dimensionsportal, durch welches sie entkommen können. Allerdings tobt zwischen ihrem Aufenthaltsort und dem Dimensionsportal eine blutige Schlacht, die sich laut Smut schon seit zwei Wochen hinzieht und noch ein Weile andauern könnte. Da beide nicht das Ende der Schlacht abwarten wollen, schnappen sich beide Waffen bereits gefallener Dämonen und kämpfen sich den Weg zum Dimensionsportal frei. Zwar tragen sie kleinere Blessuren davon, aber sie erreichen das Portal relativ problemlos. Während Angela treffsicher im Himmel in ihrer Wohnung landet, wo sie sich erst einmal ein ausgiebiges Bad genehmigt, landet Spawn in irgendeinem kleinen Ort in Amerika. Nachdem Angela ihr Bad genossen hat, präsentiert sie sich ihren verdutzten Freundinnen, die mit ihr gemeinsam Gabrielle dazu bringen ein Geständnis abzulegen, um Angelas Ruf wieder herzustellen. Trotz ihrer Wiederherstellung will sich Angela nicht wieder dem Himmel anschließen, sondern als freier Engel im Universum für Ordnung sorgen und nach kurzen Zögern schließen sich Kuan Yin und Anahite sich ihr an.

Mein Kommentar :
Eine wirklich tolle Ausgabe mit einem furiosen Finale, das keine Wünsche offen läßt. Besonders die humoristischen Einlagen, die Neil Gaiman eingebaut hat, lassen sich sehen. Sie fangen mit dem Auftauchen von Smut an, wo sich Spawn und Angela wie ein verliebtes Pärchen verhalten, daß sich die gegenseitige Zuneigung nicht eingestehen will. So streiten sich die beiden sogar noch, als sie mitten im Kampf sind und eigentlich damit beschäftigt sein sollten sich einen Weg durch die Monsterschaaren zu schlagen. Der Ausgang der Geschichte ist sofern interessant, da Angela sich nun vom Himmel abkehrt und eigene Wege geht, fast schon zu vergleichen mit Spawn, der sich ja seinem Meister ebenfalls verweigert. Überdies kann man auch sehen, daß der Himmel sich von der Hölle und damit auch die Bewohner der beiden Seiten sich nicht so sehr unterscheiden. Auf beiden Seiten gibt es Intrigen und Mächtkämpfe. Die Zeichnungen von Greg Capullo sind wieder einmal exzellent und geben auch nicht den kleinsten Anlass zur Klage. Das Einzige, was bemängelt werden kann, ist, dass die Serie mit drei Ausgaben sehr kurz ausgefallen ist und man sich nach deren Lektüre eine eigenständige Serie von diesem Team wünschen würde.

Notice: Bezüglich Angela gab es einen Rechtsstreit zwischen Todd McFarlane und Neil Gaiman. Da gerichtlich festgesetzt wurde, dass der Charakter Angela zu gleichen Teilen sowohl Todd McFarlane als auch Neil Gaiman gehört, können nur sie bei gegenseitigen Einverständnis den Charakter Angela verwenden. Da sich die beiden aber bislang offensichtlich nicht einigen konnten, wird die Angela-Miniserie in den USA nicht mehr aufgelegt, was unter anderem auch auf die Spawn-Ausgabe # 9 zutrifft, deren Autor ebenfalls Neil Gaiman ist und wo auch Angela ihren ersten Auftritt hatte.



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