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Spawn # 200

Im Juni 1992 kam die erste Ausgabe von Todd McFarlanes Spawn in einer Rekordauflage in die Läden. Jetzt, 17 Jahre später, wird der neue Spawn, Jim Downing, zusammen mit seinem Partner dem Clown mit dem größten Widersacher im Spawn-Universum konfrontiert. Kann dieses dynamische Duo lange genug bestehen bleiben, um es mit dem rücksichtslosen Bösewicht aufzunehmen?

Autoren :
Autor: Todd McFarlane
Layouts: Todd McFarlane, Michael Golden
Bleistift: Todd McFarlane, Michael Golden
Weitere Zeichnungen: Danny Miki, Jonathan Glapion
Tusche: Todd McFarlane,
Color: FCO Plascenca
Cover Color: Jay Fotos, Thomas Mason, Felix Serrano, Alex Sinclair

Prologue:
Autor, Layouts, Bleistift: Robert Kirkman
Co-Plot: Jonathan David Goff
Epilogue:
Bleistift, Tusche: Szymon Kudranski

Erschienen: Januar 2011

Cover Notes:
Zu dieser Ausgabe gibt es diverse Variant-Cover, die separat bestellt werden konnten:

  • McFarlane Cover A
  • Finch Cover B
  • Jim Lee Cover C
  • Liefeld Cover D
  • Silvestri Cover E
  • Wood Cover F
  • 2. Reprint Cover

Weitere Varianten:
  • Capullo Cover Incentive 1/10
  • Lee Black/White Cover Incentive 1/25
  • McFarlane Black/White Cover Incentive 1/50
  • Finch Black/white Cover Incentive 1/100


Inhalt :
Prologue: Durch seinen Selbsttod wollte Al Simmons sowohl der Hölle als auch dem Himmel ein Schnippchen schlagen. Doch anstatt für immer zu verschwinden wurde ein Teil seines Symbionten in die Hölle geschleudert und formte den Omega Spawn, die derzeit mächtigste Instanz der Hölle. Al allerdings landete in einem leeren Raum und existierte weiter. Omega Spawn reichte derweil sein Siegeszug in der Hölle nicht und so strebt er nach der Erde.

Während sie sich mit dem Freak auseinandersetzten müssen Clown und Spawn schnell feststellen, dass dieser nicht alleine ist, sondern von einem Omega Spawn beschützt wird. Und während sich Spawn mit dem Omega herumschlagen muss, wird Clown vom Freak traktiert, der den Clown als Verräter bezeichnet. Letztendlich wird Spawn so stark gegen eine Mauer geschleudert, dass sein Symbiont nachgibt und Jims Gesicht freilegt. Das ist die Chance, auf die Clown gewartet hat, er schlägt Jim bewusstlos, damit er sich unbemerkt in den Violator verwandeln kann, um selbst mit dem Omega Spawn kämpfen zu können. Das amüsiert Freak allerdings nur, mal abgesehen davon, dass der Clown seine Violator-Form auf der Erde nur für kurze Zeit halten kann, ist er zudem dem Omega Spawn weit unterlegen. Der Freak hingegen nutzt die Zeit, um an den bewusstlosen Spawn heranzutreten und dabei gibt er im Selbstgespräch preis, dass er den Symbionten nun per höllischer Magie zu seinem Werkzeug formen will. Denn durch den Freitod von Al Simmons wurde der Spawn-Symbiont zum mächtigsten Wesen im Universum. Jim derweil taucht in sein Innerstes hinab, wo er auf Al Simmons trifft. Al erklärt Jim, dass er allen Persönlichkeiten die Möglichkeit gegeben hat, den Spawn zu verlassen, so dass Jim nun alleine ist. Derweil erwacht der Symbiont zu eigenem Leben und macht kurzen Prozess mit Omega Spawn. Der Violator hingegen wird vom Freak in die Hölle gezogen, wo der Freak dem Violator offenbart, wer er wirklich ist: Malebolgia! Geschwächt durch die Schlacht mit dem Hellspawn hat Malebolgia sich im Untergrund versteckt, um die Puzzlestücke zusammenzufügen, die ihm den Weg zur erneuten Herrschaft über die Hölle gewähren werden. Nach dieser Erklärung lässt er den Violator alleine zurück. Jim hingegen bekommt von Al noch auf den Weg mit, dass Jim allen eine Lehre erteilen wird, wird dabei aber nicht konkret und verlässt Jim damit. Damit ist Jim der einzig verbliebene Geist im Hellspawn. In diesem Moment erwacht Jim aus seinem Traum und auch der Clown ist wieder bei ihm. Der Clown will, dass sie gemeinsam in den Untergrund gehen...

Mein Kommentar :

Nach der Lektüre von Spawn # 200 habe ich mir erst einmal die Meinungen von anderen "selbsternannten" Comic-Experten angeschaut und musste feststellen, dass McFarlanes Magnum Opus nicht sonderlich gut ankommt. Ich denke allerdings, dass man nicht diese Ausgabe für sich alleine stehen lassen kann, denn ohne das Wissen über die, ja man kann es so unverblümt sagen, 200 Ausgaben von Spawn sind viele interessante Details dieser Ausgabe nicht verständlich. Denn aus allen Perioden aus der Spawn Serie, kann man in dieser Ausgabe Bezugspunkte finden.
  • Jim: Ganz zu Anfang der Serie verwandelte Al sich in einen weißen Mann, um mit Wanda und Terry in Kontakt zu treten und das wurde von McFarlane bestätigt, dass es sich bei beiden um die selbe Person handelt
  • Malebolgia: In der hundertsten Ausgabe von Spawn geköpft und war in den folgenden hundert Ausgaben nie vertreten. Somit ist es schon eine Überraschung, dass Malebolgia wieder zurückkommt. Die Hartnäckigsten werden sicherlich versuchen hier Todds Grundsatz heranzuziehen niemals tote Charaktere wieder zu beleben. Nun man mag dazu stehen wie man will, aber zur Verteidigung, bei Spawn # 100 war eigentlich immer nur die Rede davon, dass ein Hauptcharakter sterben wird und zum Anderen ist die Wiederbelebung von Malebolgia durchaus nett gestaltet, zumal er ein übernatürliches Wesen ist kann hierzu einiges ausgedacht werden. Es wird sicherlich interessant sein, wie das in kommenden Ausgaben erklärt wird. Hinzu kommt noch die Frage, was Malebolgia anstellen wird, um seinen Platz wieder herzustellen und wie dann sein weiteres Vorgehen sein wird. Und wenn Todd Malebolgia zurückbringen kann, hätte ich nichts dagegen einen gewissen netten Engel wieder auferstehen zu lassen, sollte Todd jemals die Rechte zu diesem wieder zurückbekommen.
  • Omega Spawn: Er feierte seinen Einstand in der bislang noch nicht fertiggestellten Image United Serie und mit Spawn # 200 bekommen wir einen Einblick über sein Wesen und auch seine Abstammung. Interessant ist hierbei noch, dass der Freak lediglich einen Klon des Omega Spawn gegen Spawn hat antreten lassen, womit wir wohl noch Gelegenheit bekommen werden Omega Spawn in den kommenden Ausgaben zu sehen. Und dieser dürfte für Spawn schon eine gewisse Herausforderung darstellen.
  • Legion: All die Seelen, die in Spawn versammelt gewesen sind und ihren großen Auftritt in den Ausgaben rund um # 150 hatten, haben den Spawn-Körper verlassen, da Al ihnen diese Entscheidung gegeben hat. Was uns zu
  • Al Simmons Verbleib: führt. Nun mit dieser neuen Wendung der Handlung dürfte McFarlane auch all jenen vorgebeugt haben, die meinten, dass das Ableben von Al Simmons ein Unding per se gewesen ist. Nun ja, Spawn wird ja gerne den klassischen Superhelden entgegengestellt, die inzwischen einige Jahrzehnte mehr auf dem Kasten haben als Spawn, allerdings sollte man auch bedenken, dass die Indie-Comics zum großen Teil versuchen sich weit von den großen zwei und insbesondere von Marvel abzugrenzen und in diesem Fall muss man auch mal mit ungewöhnlichen, gar unpopulären Überraschungen rechnen. Auf diese Weise hat McFarlane sich nun ein kleines Hintertürchen offen gelassen und kann Al und auch all die Seelen der Legion bei Bedarf wieder aus dem Schrank holen.
  • Clowns Masterplan: Nun wissen wir bescheid ... oder so ähnlich. Er will Spawn für seine Zwecke nutzen, um ein hoch gestecktes Ziel zu erreichen, dass er ohne den Spawn nicht erreichen kann. Nur hat er in dieser Ausgabe gleich eine Handvoll neuer Probleme bekommen .. aber so recht ist noch nicht klar was Sache ist.
  • Spawns Symbiont: Interessant ist Malebolgias Aussage, dass der Symbiont zum mächtigsten Wesen im Universum geworden ist. Für sich gesehen mag das den Leser erschrecken, denn praktisch gesehen gibt es nichts mehr, was Spawn nun aufhalten kann. Dass dies nicht der Fall ist, hat diese Ausgabe bewiesen, in der Spawn einiges auf den Deckel bekommen hat. Man muss sich hierbei vor Augen halten, dass Jim nicht weiß, dass er diese Kräfte hat und diese somit auch nicht einzusetzen weiß. Daher wird das sicherlich ein langer Prozess werden. Des Weiteren sind seine Erinnerungen an seine Vergangenheit gleich null ist und da nun auch Malebolgia seine Fühler ausgestreckt hat, um den Symbionten zu kontrollieren.

So, was soll ich sagen? Die Kritiken sind sicherlich zum Teil berechtigt, wenn man diese Ausgabe als Einstiegspunkt ansehen würde. Das ist sie aber nicht, sie setzt Wissen aus den vielen vorherigen Ausgaben voraus und wird dadurch für langjährige Fans überaus interessant und wir haben tatsächlich mal einige Antworten bekommen.

Auf der anderen Seite ist Todd McFarlane immer ein gefundenes Fressen für viele Comic-Journalisten, die dann genüssliches Bashing betreiben oder einfach strikt alles ablehnen, was mit diesem Mann zu tun hat ... bei Haunt # 1 verlief das nicht anders.

Aber viele Fragen stehen noch im Raum und immer frage ich mich ein wenig, wie die Ausgaben seit 185 in dieses Schema passen. Vielleicht liegt es an den langen Pausen zwischen den einzelnen Ausgaben, so dass man den Überblick verliert und damit der Zusammenhang ein wenig verloren geht.

Insgesamt muss ich sagen, dass ich im Nachhinein Spawn # 200 sehr gelungen finde, mal abgesehen von den recht langgezogenen Kampfszenen, auch wenn sich die Geschichte ein wenig einwirken musste und es gedauert hat bis der entsprechende Funke übersprang.

Noch ein paar kurze Worte zu den Zeichnungen, nun Todd hat es eigentlich immer noch drauf, sein Problem sehe ich bei ihm bei der mangelnden Zeit, so dass ein Teil wirklich klasse aussieht und ein anderer Teil mehr nach Rohfassung aussieht als fertige Zeichnung. Über die ständig wechselnde Anzahl von Clowns Fingern will ich mal nicht reden ... dafür gibt es ganz bestimmt ein logische Erklärung.


Lee Cover

Finch Cover

Liefeld Cover

Wood Cover

Silvestri Cover

Capullo Incemtive Cover

Lee Incentive Cover

Lee Incentive Cover Aufkleber


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